WOL in Organisationen

In der Schweiz betreibt eine wachsende Anzahl Organisationen Working Out Loud. Bei einigen sind es noch kleinere grass-roots Bewegungen, bei den anderen grossangelegte Initiativen. Zu den Organisationen gehören unter anderem die Helvetia Versicherung, Ypsomed, Swisscom, Roche und das Internationale Rote Kreuz.

Warum WOL in Organisationen?

Die Veränderung, die Working Out Loud beim einzelnen Mitarbeiter anstösst, bleibt nicht dort. Sie kann sich über das Team und die Abteilung auf die ganze Organisation ausbreiten und zu einer neuen Arbeitsweise, besserer Kommunikation und Kollaboration, selbstverantwortlichem Lernen und damit zu einer vernetzten, agilen und lernenden Organisation führen.

Wir befinden uns heute in einer komplexen Arbeitswelt mit Richtung Digitale Transformation, wo noch vieles Unvorhersehbar und unsicher ist. Dies erfordert von Mitarbeitern und Vorgesetzten neue Fähigkeiten:

  • eine neue Haltung im Umgang mit Wissen und Informationen um Herausforderungen durch offenes Teilen von Wissen und Informationen zu meistern 
  • das Können von Filtern und Fokussieren: Mit Komplexität und Informationsdichte umgehen lernen
  • der wachsenden Geschwindigkeit und dem wachsenden Datenvolumen mit vernetztem Wissen begegnen
  • Selbstverantwortung im Zusammenhang mit der Lernenden Organisation zu verstehen und zu leben
  • Offen zu kommunizierenund zu kollaborieren
  • Gemeinsam besser zu führen, entscheiden, und zusammen zuarbeiten

Was macht WOL?

  • WOL unterstützt dabei, Änderungen im System zu bewirken – und nicht am System. Formale Strukturen werden nicht verändert, informelle Strukturen gestärkt.
  • WOL trägt dazu bei, den Reifegrad des Unternehmens zu stärken/optimieren. (Der Reifegrad der Organisation ist entscheidend für den Erfolg von Vernetzung.) 
  • WOL ist ein Veränderungsprogramm aus der Mitte und somit ein Grundbaustein zum Thema Kulturwandel.
  • Es ist eine wirksame Methode, informale Arbeitsweisen zu schaffen. 
  • WOL unterstützt beim Abbau von Silos.

Dabei müssen umgerechnet nur zwei Arbeitstage investiert werden! Wieviel Zeit und Arbeitskraft in % gehen aufgrund fehlenden Netzwerken, Wissens-Silos, Bottlenecks, L-shape Mitarbeitern verloren? 


Lesestoff zum Thema:


Artikel über WOL und den Swiss Social Collaboration Summit mit John Stepper im Persorama von April 2019

Photo by Trung Thanh on Unsplash
Wissen teilen statt Wissen sammeln- WOL im Unternehmen starten. Ein Artikel von Stefanie Moser in hrtoday von Mai 2019 mit praktischen Tipps zum Start von WOL im Unternehmen.

https://www.hrtoday.ch/de/article/wissen-teilen-statt-wissen-sammeln

Beitrag von Stefanie Moser in „Wir Kaufleute“ zu WOL von Mai 2019

#WOLCMB: Was kann Working Out Loud bei der Helvetia Gruppe ermöglichen? Interview mit Katja Seibert-Bolz am WOL Mentoren Bootcamp in Berlin, 2019

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